Stephan Kühn

Mitglied des Deutschen Bundestages

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Pressemitteilungen im Überblick

Aktuelle Pressemeldungen zu meiner Arbeit im Deutschen Bundestag,
insbesondere zu den Themen Aufbau Ost und Verkehr,
stelle ich hier aktuell für alle Interessierten zur Verfügung.

 

 


 
 
Statement | 13. Februar in Dresden: Naziaufmarsch verhindern Gegen Geschichtslügen – für ein würdiges Gedenken
Allgemeines
Dienstag, den 02. Februar 2010 um 18:15 Uhr

Ich wende mich entschieden gegen die Vereinnahmung des Gedenkens an die Opfer des Bombenangriffs auf Dresden am 13. Februar 1945 durch Rechtsextremisten.

Der 13. Februar wird alljährlich von der rechtsextremistischen „Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland“ dazu missbraucht, mittels Massenkundgebungen geschichtsverfälschende Positionen zu verbreiten. Diese Aufmärsche sind gleichzeitig Vehikel für die Propaganda der NPD. Daran beteiligen sich nicht nur Rechtsextremisten aus ganz Deutschland, sondern aus ganz Europa. Die in Dresden stattfindenden Nazidemonstrationen zählen mittlerweile zu den größten Aufmärschen von Rechtsextemisten in Europa. Das dürfen wir nicht länger hinnehmen!

Es muss Schluss sein mit der gängigen Einschätzung, dass der Bombardierung Dresdens eine besondere Einzigartigkeit zukommt, die für die Bombardierungen anderer deutscher und europäischer Städte nicht gegeben sei! Wer die Dresdner Opfer politisch missbraucht, verhöhnt sie. Wer die Luftangriffe auf Dresden zum Mythos machen will, verhöhnt darüber hinaus alle Opfer des Zweiten Weltkrieges und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

Ich unterstütze die vielfältigen friedlichen Proteste gegen den zu erwartenden Aufmarsch der „Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland“ und rufe die alle Demokratinnen und Demokraten auf, sich daran zu beteiligen. Ich habe den Aufruf "Nazifrei! Dresden stellt sich quer!" mit unterzeichnet. Das Bündnis ruft zur Blockade des rechtsextremen Aufmarsches auf. Was in Jena, Köln und Berlin bereits erfolgreich war, soll auch in Dresden gelingen. „Dieses Ziel eint uns über alle sozialen, politischen oder kulturellen Unterschiede hinweg. Wir sind bunt und wir stellen uns dem braunen Mob in den Weg. Von uns wird dabei keine Eskalation ausgehen“, heißt es im Aufruf.

Aufruf und weitere Informationen unter:
www.dresden-nazifrei.com