Stephan Kühn

Mitglied des Deutschen Bundestages

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GRÜNER Verkehr

Im Zentrum grüner Verkehrspolitik steht die Stärkung umweltfreundlicher und klimaschonender Mobilität, des Umweltverbunds aus Fuß- und Radverkehr und Bussen und Bahnen. Wir halten an dem Anspruch fest, Mobilität für alle Menschen zu erschwinglichen Preisen und umweltverträglich zu organisieren. Auch Kinder und Jugendliche, ältere bzw. behinderte Menschen und solche, die sich kein Auto leisten können, haben einen Anspruch auf Mobilität.

 


 
 

Mobilität für alle


In Europa ist der Transportsektor für 32 Prozent der Treibhausgasemissionen und 70 Prozent des Ölverbrauchs verantwortlich. Mehr Verkehr auf der Schiene ist ein unverzichtbarer Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. Dafür brauchen wir einen Kurswechsel in der Bahnpolitik. Der Rückzug der Bahn aus der Fläche muss umgekehrt werden, sie muss wieder der Daseinsvorsorge für die Bürger verpflichtet sein. Durch die Einführung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes im Fernverkehr soll Bahn fahren wieder günstiger werden.

Mit uns bleibt die Eisenbahninfrastruktur dauerhaft in öffentlicher Hand. Wir setzen auf flächendeckende Streckensanierung und -ausbau statt auf teure Prestigeprojekte. Fernverkehr ist mehr, als nur ICE-Züge auf milliardenteuren Neubaustrecken zwischen den großen Städten fahren zu lassen. Wir wollen eine kundenfreundliche Bahn, die in einem bundesweiten „Deutschlandtakt“ nach dem Vorbild der Schweiz Städte und Regionen durch Fernverkehrszüge miteinander verbindet.
Statt Abwrackprämien und staatlicher Kredite für Autohersteller brauchen wir eine Innovationsstrategie für die deutsche und europäische Automobilindustrie. Dabei wird die Förderung der Elektromobilität und ihre Verknüpfung mit grünem Strom eine zentrale Rolle spielen. Die Förderung von Car Sharing als Alternative zum privaten Auto liegt uns am Herzen.

Schon heute fehlt Bund, Ländern und Kommunen das Geld, um die vorhandene Straßeninfrastruktur zu erhalten. Weiterer Straßenneu- und Ausbau ist nicht finanzierbar. In den kommenden Jahren ist ein gewaltiges Instandhaltungsdefizit zu beseitigen. Wir brauchen eine deutliche Erhöhung und Ausweitung der Lkw-Maut, die Verlagerung von Güterverkehr auf Schiene und Schiff und die Vermeidung unnötiger Transporte durch halb Europa. Wir sind für eine flussangepasste Binnenschifffahrt aber gegen die Kanalisierung von frei fließenden Flüssen.

Das energieeffizienteste Verkehrsmittel ist das Fahrrad. Rund die Hälfte aller Autofahrten liegt unter sechs Kilometern. Wegen des überproportionalen Spritverbrauchs kann auf diesen Distanzen besonders viel CO2 eingespart werden, in Deutschland mittelfristig fünf bis sechs Millionen Tonnen pro Jahr. Fußgänger und Radfahrer sind zudem in der Stadt häufig schneller unterwegs als Autofahrer. Noch bei Distanzen bis zu drei Kilometern wird das Auto vom Fahrrad überholt. Daneben haben Fahrrad und Fußverkehr viele andere Vorteile: durch Bewegung wird die Gesundheit gefördert, kaum Lärm und Flächenverbrauch, keine Luftbelastung. Radverkehrsförderung ist deshalb Gebot der Stunde!



Aktuelle Meldungen zum Thema Verkehr

Pressemitteilung I Fluglärm: EU darf Probleme nicht auf die Bevölkerung abwälzen

Samstag, den 04. Februar 2012 um 10:00 Uhr Während heute tausende Menschen in  Frankfurt und Berlin gegen Fluglärm und Flughafenausbau demonstrieren, plant die Europäische Kommission mit ihrem Entwurf  für das sogenannte  EU-Flughafenpaket gerade erhebliche Verschlechterungen beim Schutz vor Fluglärm. Weiterlesen

Pressemitteilung I EU-Fahrzeuglärmrichtlinie: Bundesregierung darf sich nicht länger zum Büttel der Autolobby machen

Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 15:26 Uhr Zur geplanten EU-Fahrzeuglärmrichtlinie, die derzeit in Brüssel verhandelt wird, erklärt Stephan Kühn, Sprecher für Verkehrspolitik: In Deutschland sind drei Millionen Bürgerinnen und Bürger in ihrem Wohnumfeld von gesundheitsschädlichem Straßenverkehrslärm betroffen. Verkehrslärm kann krank machen und verursacht jährlich enorme volkswirtschaftliche...Weiterlesen

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Mittwoch, den 01. Februar 2012 um 09:04 Uhr Mit einem Vor-Ort-Besuch am 30.01.2012 informierte sich Stephan Kühn, verkehrspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen über das umstrittene Verkehrsprojekt Aarumgehung.  Weiterlesen

Pressemitteilung I Verkehrspolitik: Ramsauer vergibt Chance zum Kurswechsel

Dienstag, den 31. Januar 2012 um 16:00 Uhr Zu den heute bekannt gewordenen Projekten des Infrastrukturbeschleunigungsprogramms (IBP) erklären Stephan Kühn, Sprecher für Verkehrspolitik, und Sven-Christian Kindler, Haushaltsberichterstatter für den Verkehrsetat: Die Projektliste des IBP offenbart eine eindeutige verkehrspolitische Schieflage. Nur zehn Prozent der Mittel fließen in den Ausbau der Bahn. Statt in...Weiterlesen

Pressemitteilung | Investitionsrahmenplan des Bundes: Ausbau der Bahnstrecke Dresden – Berlin auf 200 km/h bleibt Stückwerk

Dienstag, den 31. Januar 2012 um 13:27 Uhr Anlässlich der morgigen Veranstaltung der Grünen-Landtagsfraktion „Dresden - für Bahnchef Grube nur eine Randlage?“ (Grüne Ecke, Bischofsplatz 6, 19 Uhr),  erklärt Stephan Kühn, Dresdner Bundestagsabgeordneter und Sprecher für Verkehrspolitik der Grünen-Bundestagsfraktion: "Die Fernverkehrsanbindung Dresdens bleibt auf absehbare Zeit nur Stückwerk. Für attraktive Verbindungen...Weiterlesen

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