Artikel In Sachsen
12.09.2017

Kampf gegen die Schulbürokratie: Die Natur- und Umweltschule Dresden braucht Unterstützung

Jedes Jahr aufs Neue ist die Natur- und Umweltschule am Rand der Dresdner Heide von der Schließung bedroht. Seit ihrer Gründung vor sechs Jahren kämpft die NUS mit der Schulbehörde – zuletzt sogar vor Gericht – um ihren Fortbestand. Freie Schulen werden in Sachsen generell stiefmütterlich behandelt. Bei der Natur- und Umweltschule stößt den Schulbürokraten das alternative pädagogische Konzept wohl besonders auf. Eine offizielle Genehmigung der Schule wird bisher verwehrt, lediglich eine Duldung unter Auflagen gewährt.

 

Ich habe mir die Schule angeschaut, die auf den Hellerbergen auch Lehr- und Lernorte im Wald aufgebaut hat. Individuelles Lernen und Naturverbundenheit stehen im Zentrum. Lernen im Freien - damit können die ehemaligen Lehrer, die in der sächsischen Bildungsagentur geparkt wurden, nicht viel anfangen. Die Schule mit 12 Pädagogen und 65 SchülerInnen würde sich gern vergrößern, was durch die fehlende staatliche Förderung verhindert wird. Der Schulträger, der Verbund sozialpädagogischer Projekte e.V. ist auf weitere Spenden angewiesen, damit der Schulbetrieb fortgeführt werden. Trotz der widrigen Umstände ist das Interesse und das Engagement der Eltern ungebrochen. Die Schule verzeichnet stets hohe Anmeldezahlen.

 

Ich habe in der Gründerphase die Schule mit einer Bürgschaft unterstützt und werde jetzt auch spenden. Wenn auch Sie die Natur- und Umweltschule unterstützen möchten, können Sie die Petition zum Erhalt unterschreiben. Weitere Informationen und das Spendenkonto finden Sie auf der Internetseite des Fördervereins der Schule.