Presseecho
12.05.2017

Presseecho | Zukunft der Mobilität im ländlichen Raum – Rheinische Post berichtet

Die Rheinische Post berichtet heute über die Ergebnisse der Studie der Grünen Bundestagsfraktion zum Personenbeförderungsgesetz und konzentriert sich dabei vor allem auf die Möglichkeit, Taxidienstleistungen im ländlichen Raum im Rahmen öffentlicher Dienstleistungsaufträge auszuschreiben. Dadurch könnten sich Fahrgäste auch in ländlichen Regionen künftig auf verlässliche und vor allem längere Betriebszeiten verlassen.

 

In der Studie habe wir untersuchen lassen, welche Änderungen beim Personenbeförderungsgesetz notwendig sind, um attraktivere und zeitgemäße ÖPNV-Angebote im ländlichen Raum zu sichern bzw. wieder zu ermöglichen.

 

Der öffentliche Nahverkehr muss für die Menschen im ländlichen Raum wieder ein attraktiver und verlässlicher Teil der Alltagsmobilität werden. Wir brauchen dringend Mindeststandards für das ÖPNV-Angebot auf dem Land. Heute fristet der Nahverkehr in ländlichen Regionen oft nur noch ein Nischendasein, das aus einzelnen Bussen des Schülerverkehrs besteht. Für einen besseren Nahverkehr auf dem Land muss auch das verstaubte Personenbeförderungsgesetz dringend an die strukturellen Veränderungen der letzten Jahrzehnte und die heutigen Realitäten im ländlichen Raum angepasst werden. Doch die Bundesregierung hat das Problem „abgehängter ländlicher Regionen“ überhaupt nicht auf ihrem politischen Radar und delegiert die Aufgabe allein an die Länder. Das Personenbeförderungsgesetz sollte für neue Mobilitätsdienstleistungen geöffnet werden. Hier kann der Bund unverzüglich tätig werden.

 

Die Ergebnisse der Studie „Reformbedarf PBefG – Absicherung eines dem öffentlichen Interesse entsprechenden Rechtsrahmens für Mobilitätsangebote mit flexibler Bedienung“ werden am 2. Juni von der Grünen Bundestagsfraktion vorgestellt.

 

Bildquelle: bus by marsjo, CCO Public Domain, pixabay.com