Stephan Kühn

Mitglied des Deutschen Bundestages

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Triff den Abgeordneten

Ich finde es wichtig, dass Politik nicht nur
in den Parlamenten gemacht wird.

Deswegen möchte ich mich so oft wie möglich
mit Dir darüber austauschen, was Du Dir unter
guter Politik vorstellst und was Deiner Meinung
nach die wichtigsten Themen und Projekte sind.

 

 


 
 

Veranstaltung 

Titel:
Dresden - für Bahnchef Grube nur eine Randlage?
Wann:
01.02.2012 19.00 Uhr
Wo:
GRÜNE ECKE, Bürgerbüro Dresden - Dresden
Kategorie:
Podiumsdiskussion

Beschreibung

Für das Podium angefragt sind:
  • Matthias Oomen, Pressesprecher vom Pro Bahn Bundesverband
  • Stephan Kühn, der verkehrspolitische Sprecher der GRÜNEN Bundestagsfraktion
  • Dr. Hamann, Hauptgeschäftsführer der IHK
Moderation: Eva Jähnigen, verkehrspolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion

Im Zentrum der Veranstaltung soll das sich verschlechternde Angebot im Schienennahverkehr und Fernverkehr in Sachsen stehen: Durch die Ausdünnungen im SPNV, mittlerweile 5 Jahre ohne Fernverkehr auf der Sachsen-Franken-Magistrale, die Gefährdung der Bahnverbindung von Dresden nach Wroclaw/ Breslau hat sich die Attraktivität des Personenschienenverkehrs weiter verschlechtert. Die Schienenanbindung von Dresden Richtung Südwestsachen gilt mittlerweile bundesweit als Synonym für die Entwicklung des Fernverkehrs auf der Schiene abseits der Magistralen. Schritt für Schritt hat die DB Dresden von allen überregionalen Verbindungen in Richtung der Verdichtungsachse Freiberg/Chemnitz/Zwickau gen Südwesten abgeschnitten.

Während sich im Dresdner Umland seit den Finanzkürzungen im Dezember 2010 die Verknüpfungen zwischen Schienennahverkehr und Fernverkehr stetig verschlechtert, stellt die sächsische Koalition die milliardenschweren Zukunftsträume einer Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Dresden und Prag in den Mittelpunkt ihrer Tätigkeit. Dabei sollen die Fahrzeit zwischen Berlin und Prag perspektivisch auf 1:40 h verkürzt werden. Dies alles während gerade die Verbindung Dresden-Berlin stark verbesserungswürdig ist und derzeit das Problem des Schienenverkehrslärm im Elbtal noch völlig ungelöst ist. Besonders auf stark befahrenen Verbindungen wie der Strecke durch das Elbtal zwischen Dresden und Bad Schandau wird dies deutlich.

Der Schienenverkehr zu unseren östlichen Nachbarn ist auch sieben Jahre nach dem EU-Beitritt Polens stark entwicklungsbedürftig. Sowohl der Zustand der Infrastruktur als auch das Angebot im grenzüberschreitenden Personenverkehr verharrt seit Jahren auf niedrigem Niveau.

So liegt das Angebot im Fernverkehr zwischen Deutschland und Polen heute unter dem Stand der frühen 50er Jahre. Auch auf der früheren Ost-West-Magistrale Dresden – Görlitz – Breslau verkehrt seit 2004 kein klassischer Fernverkehrszug mehr. Dabei hat die polnische Seite ihre Hausaufgaben gemacht und die Infrastruktur auf dem wichtigen Ost-West-Korridor ausgebaut. Das heutige „Ersatzangebot“ zwischen Dresden und Wroclaw mit Nahverkehrstriebwagen ist nur noch für ein Jahr gesichert bleibt weit hinter den Möglichkeiten, die infrastrukturseitig möglich wären, zurück.

Welche konkreten Auswirkungen diese Politik für Dresden hat und welche Alternativen es dazu gibt, soll Mittelpunkt der Diskussion sein.

Veranstaltungsort

GRÜNE ECKE, Bürgerbüro Dresden
Veranstaltungsort:
GRÜNE ECKE, Bürgerbüro Dresden   -   Internetseite
Strasse:
Bischofsplatz 6
Postleitzahl:
01097
Stadt:
Dresden
Land:
Country: de