Bericht In Sachsen
07.01.2020

Besuch bei Rock-e-Roller

Wenn über E-Mobilität diskutiert wird, dann wird oft nur über E-Autos diskutiert. Dass dieser Ansatz zu kurz greift, zeigt das erste und einzige E-Roller Fachgeschäft in Deutschland „Rock-e-Roller“ in Leipzig. Hier hat man sich auf den Verkauf und Wartung von reinen E-Rollern spezialisiert und findet immer mehr Kunden.

 

Zusammen mit Katharina Kreft, der Kandidatin für die Oberbürgermeisterwahl in Leipzig besuchte ich gestern das Fachgeschäft und gemeinsam erkundigten wir uns über das Geschäft mit den E-Rollern. In der urbanen Mobilität gibt es einige gute Argumente für die Nutzung eines E-Rollers. Er nimmt nicht nur deutlich weniger Platz weg, sondern ist auch nicht teurer, als ein normaler Roller.

 

Auch aus öffentlicher Sicht sind die E-Roller positiv zu beurteilen. Mit ihrer kompakten Größe sind sie stadtverträglich und trotzdem alltagstauglich. Da er keine Abgase ausstößt entlastet er hier die Umwelt. Auch im Verbrauch ist er sparsam, so benötigen aktuelle Modelle für eine Strecke von 100 Kilometern nur Strom im Wert von einem Euro.

 

Schon 2011 hat Lutz Förster sein Geschäft angefangen und sich dabei von Anfang auf E-Mobilität konzentriert. Für ihn gilt das Motto „Man kann nur vormachen“. Im Sommer folgt dann die sechste Auflage der Elektromobilitätsrallye „Lipsia-e-motion“ vom 12.-14.6.2020. An einem Wochenende wird rund um Leipzig unter Beweis gestellt, was Elektrofahrzeuge heute können. Auch ich werde dieses Jahr teilnehmen und überlege noch mit welchem E-Gefährt.