In Sachsen
17.11.2015

Bündnis 90/Die Grünen in Sachsen legen Zukunftskonzept für die Lausitz vor

Unter dem Titel „Perspektiven für die Lausitz nach der Kohle, GRÜNE Impulse für den Strukturwandel einer Region“ haben der sächsische Bundestagabgeordnete Stephan Kühn gemeinsam mit Franziska Schubert MdL und Gerd Lippold MdL sowie der Landessprecherin Christin Bahnert und den Grünen Kreisverbandssprechern aus Bautzen und Görlitz, Jens Bitzka und Thomas Pilz ein umfangreiches Konzept zum notwendigen Strukturwandel in der Lausitz vorgelegt. Darin machen sie deutlich,  dass die Braunkohleverstromung und damit ihre industriepolitische Bedeutung für die gesamte Region ein Auslaufmodell ist. Um aber einen erneuten Strukturbruch wie 1990 zu vermeiden, muss der Transformationsprozess in der Lausitz jetzt beginnen und mit einer länderübergreifenden politischen Strategie aktiv begleitet werden. Dazu erklärt Stephan Kühn: "In der Lausitz hat sich längst ein zukunftsfähiges industrielles Profil neben der Braunkohle entwickelt. Wir müssen länderübergreifend unsere Kräfte bündeln und die kleinen und mittleren Unternehmen als starke Basis in der Lausitz unbürokratisch fördern."

 

Das Konzept beinhaltet neben vielen grünen Impulsen in den Bereichen Wirtschaft, Bildung, Mobilität, Sorbisches Leben, Kultur und Tourismus im Kern die Idee einer Zukunftsstiftung für die Lausitz. Ihre  Aufgabe soll darin bestehen, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, Initiativen, Verbänden, Expertinnen und Experten Zukunftskonzepte und -projekte für die Bewältigung des Strukturwandels in der Lausitz anzuschieben und zu koordinieren. Die Stiftung soll sich aus Mitteln der beiden Bundesländer, des Bundes, einem angemessenen Beitrag der Bergbaubetreiber, aus Geldern regionaler Unternehmen und privatem Kapital speisen.

 

Lausitzkonzept zum Download

 

Bildquelle: Brown coal mining by nedu503, CC0 Public Domain, Pixabay.com