Presseecho In Sachsen
09.09.2019

DNN: Zu wenig Sozialwohnungen in Sachsen - Grüne wollen Wohngemeinnützigkeit zurück

Die sächsische Landesregierung hat jahrelang konsequent am Wohnungsbedarf der Mieterinnen und Mieter vorbei gewirtschaftet. Innerhalb der letzten 10 Jahre ist die Zahl von Sozialwohnungen im Freistaat von gut 100.000 auf knapp 12.000 gesunken, wie aus meiner Anfrage an die Bundesregierung deutlich wird. Neun von zehn wurden seither privatisiert und verloren die Sozialbindung für günstige Mieten. Die Zeche zahlen heute die Mieterinnen und Mieter in Dresden und Leipzig, wo die Mieten stark steigen. Im letzten Jahr sind nur 1100 Sozialwohnungen entstanden. Es wird bei diesem Tempo über 80 Jahre dauern, bis wieder so viele günstige Mietwohnungen wie im 2007 hergestellt sind. Mit einem Investitionsprogramm des Bundes Neue Wohngemeinnützigkeit wollen wir Grüne dafür sorgen, dass nicht nur bezahlbare Wohnungen entstehen, sondern dass auch einmal öffentlich geförderte günstige Sozialmietwohnungen auch dauerhaft günstig zur Verfügung stehen.

 

Über die Ergebnisse meiner Anfrage an die Bundesregierung berichtete heute DNN Online.

 

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