Bericht In Sachsen
19.07.2019

Dresdner Firma liefert Lösungen gegen den Energiehunger von großen Servern

Unser Datenhunger und damit der Energiebedarf der weltweiten Rechenzentren nehmen von Tag zu Tag zu. Im Jahr 2030 werden nach Schätzungen etwa ein Fünftel des weltweiten Strombedarfs durch den IT-Betrieb genutzt! Diese Rechenzentren müssen zudem aufwendig gekühlt werden. Das Dresdner Unternehmen cloud & heathat für dieses Problem eine Lösung: Mittels eines eigens entwickelten Heißwasserkühlungssystems kann die Serverwärme zum Heizen von Gebäuden und zum Erwärmen von Wasser genutzt werden. Damit werden erheblich Heiz- und Kühlenergie sowie jede Menge CO2eingespart. Die Macher von cloud & heat haben es ausgerechnet: mit der Abwärme von Rechenzentren ließe sich die Hälfte des Wärmebedarf der Häuser in Deutschland decken! Im Sinne des Klimaschutzes müsste die Nutzung der Abwärme bei dem Bau von Rechenzentren immer vorgeschrieben werden. Rechenzentrum könnten ans Fernwärmenetz angeschlossen werden. Um sich von den marktbeherrschenden IT-Unternehmen unabhängig zu machen und Daten sicher vor Ort speichern zu können, werden in den nächsten Jahren viele dezentrale Datenspeicher entstehen. cloud & heat kann dafür sogar mobile Rechenzentren anbieten in einem 20-Fuß-Container.

Bildquelle: eigene Bilder