Veranstaltung In Sachsen
21.08.2020

Gemeinsame Erklärung: Europa und Polen müssen die negativen Auswirkungen von Turów stoppen und Wasser- und Klimagerechtigkeit bringen

Der Tagebau Turow im Dreiländereck PL-D-CZ

Ich habe eine gemeinsame Erklärung von Europaabgeordneten und Parlamentarier*innen aus Polen, Tschechien und Deutschland unterzeichnet, die auf die negativen Folgen des Braunkohlebergbaus im Dreiländereck PL-CZ-D aufmerksam macht. Wir unterstützen damit die grenzüberschreitende Allianz Stopp Turow (https://stopturow.com/de.php), die seit Jahren gegen die Erweiterung und Vertiefung des Braunkohlentagebaus unmittelbar im Dreiländereck kämpft. Das polnische Staatsunternehmen PGE will die Mine erweitern und ihren Betrieb bis 2044 neu lizenzieren. Unser Appell richtet sich an die polnische Regierung wie auch die Europäische Kommission, diese ungesetzliche Entwicklung zu stoppen und Wege zu finden, sozialverträglich aus dem klimaschädlichen Abbau und der Verbrennung der Braunkohle auszusteigen. Dieses Anliegen könnt lhr unterstützen im Rahmen einer gemeinsamen Protestaktion am 30. August ab 12 Uhr am Dreiländereckpunkt. Geplant ist eine Kundgebung mit Redebeiträgen aus allen drei Ländern sowie von einer Delegation aus dem Europäischen Parlament in Brüssel. Es schließt sich eine Kanutour an, bei der wir vom Dreiländereckpunkt auf dem Grenzfluss Neiße bis nach Hirschfelde paddeln. Wir tragen unseren Protest den Fluss hinab. Hier findet ihr weitere Informationen bzw. könnt Euch anmelden: https://www.energie-turn.de/locations/oberlausitz/