Bericht In Sachsen
21.11.2019

Mein Besuch beim Uhrenhersteller NOMOS Glashütte

 

"Ihr sollt Uhren bauen, was soll das jetzt.." war eine der Reaktionen auf das großformatige NOMOS-Banner für Toleranz und gegen Rassismus auf dem Höhepunkt der sogenannten Flüchtlingskrise im Jahr 2015. Ein klares starkes Statement mitten im Ort zu dem sich nur einer der zehn ansässigen Uhrenhersteller durchringen konnte. Beeindruckend schilderte Uwe Ahrendt, Geschäftsführer von NOMOS Glashütte (und seit Mai 2019 Stadt- und Kreisrat der GRÜNEN Liste) die Entwicklungen in der 1.700 Einwohner zählenden Stadt, in der nahezu Vollbeschäftigung herrscht und trotzdem die AfD kontinuierlich bei 35 % liegt. Wir sprachen über die Ursachen, die selbst mit dem starken Engagement von NOMOS Glashütte nur schwer aufgebrochen werden konnten, aber auch über wirtschaftliche Aspekte und um die Bedeutung und Schutzbedürftigkeit der Herkunftsbezeichnung "Glashütte". Damit auch Glashütte drin ist, wo Glashütte drauf steht und die Stadt langfristig Zentrum der deutschen Uhrenindustrie bleibt. Meinen kleinen Betrag dazu habe ich zum Abschluss auch geleistet und mir eine kleine Weihnachtsvorfreude "Made in Glashütte" bereitet.

 

Bildquelle: privat