Presseecho Im Bundestag
03.05.2019

Ostseezeitung: "A-20-Dilemma nimmt kein Ende: Grüne attackieren Verkehrsminister Scheuer"

Das Horror-Thema Autobahn-Schaden im Tourismusland Mecklenburg-Vorpommern setzt sich fort: Die A20 droht offenbar an weiteren Stellen abzusacken. Nach dem Bruch der Trasse bei Tribsees mit 160 Millionen Euro Folgekosten, Umleitung und Super-Staus haben die Behörden zwei weitere Schadstellen entdeckt. Bei Sanitz östlich Rostocks und nahe Neubrandenburg sackte die Piste über Torfschichten ab. Grund sei der trockene Sommer 2018 gewesen, so die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage meiner Fraktion.

 

Für mich steht fest: Es ist unverständlich, dass Bundesverkehrsminister Scheuer die Havarie der A 20 bei Tribsees auch über eineinhalb Jahre danach nicht aufklären kann. Dass er einige mögliche Schadensursachen nicht untersuchen lässt ist nicht nachvollziehbar.

 

Der Hitzesommer 2018 hat zu weiteren Schäden an der A 20 geführt.  Bleibt auch dieser Sommer trocken, dann könnten weitere Schäden auftreten. Minister Scheuer muss endlich alle Gutachten veröffentlichen und für völlige Transparenz bei der Aufarbeitung sorgen. Nur so können auch bei anderen Bundesfernstraßen, bei denen die gleichen Baumethoden verwendet wurden, Schäden abgewendet werden.“

 

Meine Kritik an Bundesverkehrsminister Scheuer hat heute u.a. die Ostsee-Zeitung aufgenommen. 

 

Bildquelle: pixabay.com/geralt