In Sachsen
20.04.2020

Pegida-Demogenehmigung von Dresdens OB Dirk Hilbert (FDP) beschämend und inakzeptabel

In Zeiten von Corona sollen große Menschenansammlungen vermieden werden. Das scherrt Dresdens OB Hilbert nicht. Pressewirksam lässt er heute zentral Gratis-Schutzmasken im Rathaus verteilen. Die Warteschlage ist mehrere hundert Meter lang, die Mindestabstände werden nicht immer eingehalten. So was kann man auch dezentral organisieren!

 

Gleichzeitig hat seine Versammlungsbehörde den rassistischen Hetzern von Pegida die Möglichkeit eingeräumt wird, heute Abend wieder Hass und Verschwörungstheorien auf öffentlichen Plätzen hinauszuposaunen. Ausgerechnet am 20. April! Welches Signal sendet die Landeshauptstadt Dresden hier an die Bevölkerung, die seit mehr als fünf Wochen Corona-Auflagen in ihren Grundrechten und Leben eingeschränkt wird und dies weitgehend akzeptiert, um die Schwächsten vor der Krankheit zu schützen? Ich fordere Oberbürgermeister Dirk Hilbert auf, diese Entscheidung umgehend zu überprüfen!

 

Bei der Gelegenheit werbe ich noch einmal für die Petition von Banda Communale "Keine Dresdner Plätze für Rassismus, Hass und Hetze!" Die Petition kann HIER abgerufen werden.

 

Bildquelle: niekverlaan/pixabay.com