Presseecho Im Bundestag
10.04.2019

Rheinische Post zum Klimakabinett der Bundesregierung

Weil Verkehrsminister Scheuer seine Hausaufgaben beim Klimaschutz nicht macht, muss er jetzt im Klimakabinett nachsitzen. Es wurde höchste Zeit, dass Kanzlerin Merkel den Verkehrsminister ins Kanzleramt zitiert, damit er endlich wirksame Klimaschutzmaßnahmen für den Verkehrsbereich vorlegt. Wenn jetzt schon der Finanzminister konstruktive Vorschläge für mehr Elektromobilität präsentiert, ist das ein weiterer Beleg für die vernichtende Arbeitsbilanz von Verkehrsminister Scheuer.

 

Wenn Mobilität auch künftig bezahlbar sein soll, müssen wir die Elektromobilität jetzt auf die Überholspur bringen. E-Autos sind als Massenprodukt deutlich günstiger und effizienter als andere alternative Antriebstechnologien. Die Technologieoffenheit des Verkehrsministers ist deshalb ein Irrweg. Es wäre reine Planwirtschaft, wenn Scheuer unseren Autoherstellern vorschreiben will, in welche Technologien sie investieren sollen. Volkswagen setzt klugerweise auf die Elektromobilität, denn der Konzern weiß, dass er auf dem Weltmarkt nur mit E-Autos erfolgreich sein kann. E-Fuels, die Verkehrsminister Scheuer fördern will, wären hingegen nicht nur die ineffizienteste, sondern auch die teuerste Form klimafreundlicher Mobilität.

 

Über die Sitzung des Klimakabinetts und meine Kritik am Verkehrsminister berichtet die Rheinische Post.

 

Bildquellle: AKrebs60/pixabay.com