Presseecho In Sachsen
11.09.2019

Sächsische Zeitung: "Darum fahren weniger Lastkähne auf der Elbe"

In Zeiten von Trockenheit und Niedrigwasser ist der Fokus der Bundesregierung immer noch auf die Nutzung der Elbe als Wasserstraße ausgerichtet. Gegenwärtig steht ein Regierungsabkommen zur Elbe zwischen der Bundesregierung und Tschechien kurz vor dem Abschluss. Dieses Abkommen ist vor allem auf die Schiffbarkeit der Elbe ausgerichtet. Damit würde der geplante Bau der Staustufe Děčín nahe der deutschen Grenze legitimiert und durch die Hintertür Unterstützung erfahren. Angesichts der Tatsache, dass kaum noch Güter auf dem Fluss transportiert werden, wie aus meiner Anfrage an die Bundesregierung deutlich wird, ist das volkswirtschaftlich und ökologisch unverantwortlich. Es darf keinen Ausbau der Elbe zu Lasten der Natur geben. Die künftigen Unterhaltungsmaßnahmen an der Elbe müssen vor allem das Ziel haben, dem Fluss mehr Raum zu geben.

 

Über das Thema berichtete heute die Sächsische Zeitung in der Printausgabe sowie online im Abobereich.

 

Bildquelle: privat