Presseecho In Sachsen
04.02.2019

Sächsische Zeitung: "Der Kampf gegen Bahnlärm geht weiter"

Durch das Elbtal rollen täglich laute Güterzüge. Die Anwohner an den Schienentrassen haben einen Anspruch auf wirksamen Lärmschutz. Ich habe daher der Deutschen Bahn einen Brief geschrieben und mich danach erkundigt, wie es mit den Anregungen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort für mehr Lärmschutz weitergeht. Hierrüber hat auch die Sächsische Zeitung berichtet.

 

Nach der Sanierung der Berliner Strecke hat der Lärm der durchfahrenden Güterzüge ein für viele unerträgliches Maß erreicht. Trotz des Kampfes einer Bürgerinitiative Bahnemission Elbtal für mehr Lärmschutz im Elbtal: Eine spür- und vor allem hörbare Verringerung des Lärms gibt es aber noch immer nicht.

 

Die Bahn teilte mir mit, dass die Anregungen aufgenommen wurden und die Gemeinden nun selbst entscheiden konnten, welchen Lärmschutz sie haben wollen. Die Lücke im Lärmschutz nördlich vom Fachkrankenhaus soll geschlossen werden, wie die DB ankündigt. Und das sogar zeitnah. Dafür wurde ein Schallgutachten in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse sollen im zweiten Quartal 2019 vorliegen.

 

"Derzeit laufen die Endabstimmungen zur Finanzierung der Maßnahmen der MU Elbtal zwischen Bund, Land und DB Netz AG", teilte mir die Deutsche Bahn mit. Man gehe davon aus, dass die Verträge zeitnah unterschrieben werden können. Vorher wird nichts geplant und realisiert. Und dann sollen zunächst solche Maßnahmen angegangen werden, für die kein Genehmigungsverfahren notwendig ist. Dazu zählt der Einbau von Schienenstegdämpfern. Die könnten im Laufe des nächsten Jahres in den ersten Abschnitten verbaut werden. Wann es die ersten Lärmschutzwände gibt, hängt laut DB von der Dauer des Planrechtsverfahrens ab. Ich werde hier weiter dran bleiben und dafür sorgen, dass das, was die Bahn versprochen hat auch gehalten wird, sodass es im Elbtal endlich leiser wird.

 

Bildquelle: pixabay.com/hpgruesen