Presseecho Im Bundestag
04.04.2019

WELT zur Debatte über strombasierte Kraftstoffe („E-Fuels“)

Es gibt keinen Kampf für oder gegen E-Fuels. Aber wir müssen uns sehr genau überlegen, wo wir diese strombasierten Kraftstoffe einsetzen möchte, weil für das Fahren mit E-Fuels fünfmal so viel Strom eingesetzt werden muss wie bei der direkten Nutzung in Elektrofahrzeugen. E-Fuels sollten wir also nur dort einsetzen, wo wir mit der Elektromobilität an Grenzen stoßen, also insbesondere im Flug- und Schiffsverkehr.

 

Klar ist auch: E-Fuels werden keinen signifikanten Beitrag leisten, um die Klimaschutzziele im Verkehr bis 2030 zu erreichen. Außerdem sind E-Fuels mit derzeit bis zu 4,50 Euro pro Liter die teuerste Variante emissionsfreier Mobilität. Wer wie der Verband der Automobilindustrie E-Fuels so pauschal promotet, dem geht es weniger um Klimaschutz, sondern um die Rettung des Verbrennungsmotors.

 

Über meine Kritik berichtet heute die WELT.

 

Bildquelle: IADE-Michoko/Pixabay.com