Presseecho Im Bundestag
17.01.2020

WirtschaftsWoche: „Völlig überladen“

Verkehrsminister Scheuer ist Tabellenführer beim Ankündigen, doch bei der Umsetzung bewegt er sich in der Abstiegszone. Bis zu zehn Millionen E-Autos sollen nach dem Willen der Bundesregierung im Jahr 2030 auf den Straßen rollen, aber auf einen solchen Markthochlauf ist die Ladeinfrastruktur nicht vorbereitet. Der Ausbau kommt nicht in Fahrt: Erst ein gutes Drittel der Ladepunkte, die der Bund seit 2017 bezuschusst, wurden überhaupt schon gebaut. Darüber berichtet die aktuelle Ausgabe der WirtschaftsWoche (Ausgabe 04/2020, S. 30–31).

 

Für mich ist klar: Der Verkehrsminister muss dafür sorgen, dass der Ausbau der Ladeinfrastruktur nicht länger in der Bürokratie stecken bleibt, und geltende Fristen für den Bau der Ladestationen durchsetzen. Gerade jetzt, wenn die Autohersteller neue E-Auto-Modelle auf die Straße bringen, muss Scheuer bei den Ladesäulen aufs Tempo drücken.

 

Bildquelle: privat