Presseecho Im Bundestag
13.03.2019

Wohngemeinnützigkeit als Weg zur mehr dauerhaft bezahlbarem Wohnraum

Wohnungsmangel ließ die Mieten in Dresden in den vergangenen Jahren stark steigen, stärker als im Bundesdurchschnitt. Ein Ende ist nicht abzusehen. Die Dresdner*innen müssen einen immer höheren Anteil ihres Einkommens für Mieten aufwenden, auch weil Immobilienspekulant*innen mit überzogenen Renditeerwartungen den Dresdner Wohnungsmarkt für sich entdeckt haben. Insbesondere, wenn die Mietpreisbindung für die Vonovia im Jahr 2035 ausläuft, drohen starke Mietsteigerungen in den jetzigen Sozialwohnungen, warnte Michael Schmelich, Sprecher für sozialen Wohnungsbau der Grünen Stadtratsfraktion in der Diskussion am 11. März in meinem Bürgerbüro Grüne Ecke.

 

Doch es gibt bundesweit Initiativen, Wohnraum und Land wieder dauerhaft dem spekulativen Markt zu entziehen.  Mit dem Programm „Neue Wohngemeinnützigkeit“ stellte Chris Kühn, Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik der Grünen Bundestagsfraktion, den Entwurf für eine neue Bundesförderung vor, um dauerhaft bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Investitionszulagen und Steuerbefreiungen sollen den Schwund an Sozialwohnungen stoppen und mit einer Million neuen Mietwohnungen die Trendwende für günstige Mieten schaffen.